Wichtige Wörter

Glossar

Erklärungen zu allen wichtigen Begriffen rund um SV-Arbeit, die ihr vielleicht nicht direkt versteht.

Fehlt euch hier ein Begriff oder ein wichtiges Wort? Dann gebt uns einfach Bescheid!

Ein Antrag ist ein Vorschlag, den ihr einer Konferenz (z.B. Schulkonferenz) zur Diskussion und Abstimmung vorlegen könnt. Es ist ein wichtiges und hilfreiches Mittel für größere Entscheidungen in der Schule.

Ihr schreibt transparent und klar verständlich auf, wer für welche Aufgaben zuständig ist. Das Profil ist z.B. eine Übersicht über die Aufgaben der Mitglieder im SV-Team, eine Vereinbarung über die Aufgaben von Klassensprecher:innen oder eine Beschreibung der Rolle von SV-Begleiter:innen (weitere Beispiele).

Start in die SV-Arbeit zu Beginn des Schuljahres mit der gesamten SV, um sich kennenzulernen und Projekte festzulegen. Ihr könnt den Tag selbst organisieren oder euch Expert:innen für SV-Arbeit einladen.

Deutschland: BSK (Bundesschülerkonferenz – gewählte Mitglieder der Landesvertretungen auf Bundesebene)

Berlin: BSA und LSA (Bezirksschüler- und Landesschülerausschuss)

Brandenburg, Meck-Pomm, Sachsen-Anhalt: KSR und LSR (Kreisschüler- und Landesschülerrat)

Thüringen: Kreisschülersprecher:innen und LSV (Landesschülervertretung)

NRW:  BSV und LSV (Bezirksschüler- und Landesschülervertretung)

BSK = Bundesschülerkonferenz. Sie besteht aus den gewählten Mitgliedern von Landesschülervertretungen aus den einzelnen Bundesländern. Die BSK ist sozusagen die Lobby für Schülerinteressen auf Bundesebene.

Das ist eine Abkürzung für “erweiterte Schülervertretung”. Das Modell ist nützlich, um SV-Nachwuchs einzuarbeiten und zu beteiligen. Die ESV gibt es zusätzlich zum SV-Vorstand und der Schülervertretung/Klassensprecherversammlung.

Abkürzung für Gesamtelternvertretung (Versammlung aller Elternvertreter:innen).

In einem Gremium tauschen sich Vertreter:innen einer Gruppe (z.B. von Schüler:innen) regelmäßig über für sie wichtige Informationen und Themen aus. Die Mitglieder eines Gremiums werden gewählt und können somit Entscheidungen treffen. Zur Übersicht, für welche Konferenzen bzw. Gremien ihr Vertreter:innen wählen dürft.

Das ist eine Abkürzung für “Gesamtschülervertretung” und bezeichnet in Berlin die Versammlung aller Klassensprecher:innen und weiteren Engagierten in der SV. (Für andere Bundeslände siehe Versammlung der Klassensprecher:innen)

Haushalt ist ein anderes Wort für Budget, also eine bestimmte Menge an Geld, die für ein Jahr eingeplant wird.

Eine kleine Gruppe, die sich für die Interessen und Wünsche von anderen (z.B. Schüler:innen) einsetzt.

És gibt sie nicht an allen Schulen, aber ihr könnt einführen, dass ein Jahrgang oder eine Stufe eigene Sprecher:innen wählt. Sie sind wie Klassensprecher:innen und vertreten die Interessen des gesamten Jahrgangs. Das ist vor allem an großen Schulen sinnvoll und ein gutes Mittel, um die Unterstufe besser in die SV-Arbeit einzubinden.

Schulstunde mit dem oder der Klassenleiter:in. Er oder sie bespricht Themen mit der Klasse und strukturiert die Stunde.

Einmal pro Woche bespricht die ganze Klasse im Stuhlkreis mit verteilten Rollen Themen rund um die Klasse. Auch Infos aus der SV können besprochen werden. Es gibt eine Tagesordnung für den Klassenrat.

    Thüringen: Treffen einmal pro Monat, ganze Klasse mit Klassenlehrer:in

    Nordrhein-Westfalen: In NRW heißt das Treffen SV-Stunde, einmal pro Monat.

    Berlin & Brandenburg: Das Treffen heißt Klassenberatungsstunde.

Mit Öffentlichkeitsarbeit oder Werbung könnt ihr eure Arbeit und Themen bekannt machen – in der Schule und außerhalb. Darunter zählt die gesamte Kommunikation der SV nach außen, also Berichte von euren Projekten oder den SV-Mitgliedern genau so wie ein Aufruf zum Mitmachen oder die Einladung zu Veranstaltungen. Öffentlichkeitsarbeit geht auf verschiedene Arten wie z.B. Plakate, Instagram oder Durchsagen.

Plenum ist ein anderes Wort für eine gesamte Gruppe. Wenn alle Mitglieder der SV in einem Raum zusammen sitzen, nennt man das Plenum. Das Gegenteil sind z.B. Kleingruppen.

Ein Projekt ist zeitlich befristet (z.B. 3 Monate) und hat ein bestimmtes Ziel im Auge. Mit der Umsetzung eines Projektes soll etwas erreicht werden: z.B. soll die Arbeit der SV bekannt gemacht oder ein Jahrbuch geplant werden.

Ein Protokoll wird während eines Treffens geschrieben. Alle wichtigen Dinge, die besprochen und abgestimmt wurden, werden festgehalten. Stichpunkte reichen meistens aus. Nach der Sitzung wird das Protokoll an alle Mitglieder geschickt, damit sie nachlesen können, was passiert ist.

In einer Satzung oder Geschäftsordnung schreibt ihr auf, wie eure SV funktioniert. Ihr könnt eure eigenen Regeln für eure Arbeit festhalten. Die Satzung muss durch die Versammlung der Klassensprecher:innen/ die Schülervertretung beschlossen werden.

Im Schlauen Buch steht alles, was eure Nachfolger:innen über die SV-Arbeit an eurer Schule wissen sollen. Ihr füllt es mit Informationen, wichtigen Kontakten, Projekten und Ideen und aktualisiert es regelmäßig.

Die Schulkonferenz ist das wichtigste Gremium einer Schule. Sie trifft Entscheidungen, die die Schule verändern, z.B. über Finanzen, die Schulordnung, Einrichtung von AGs und Schulprojekten, Grundsätze für Hausaufgaben und Klassenarbeiten und vieles mehr. Mitglieder sind Vertreter:innen der Schüler:innen, Eltern und Lehrkräfte und die Schulleitung.

Der Schülerhaushalt ist ein Projekt, bei dem alle Schüler:innen entscheiden können für welche Projekte oder Gegenstände das Geld ausgegeben werden soll. Die Vorschläge kommen von den Schüler:innen. Auf der Website www.schuelerhaushalt.de gibt es mehr Infos zu dem Projekt.

Eine erwachsene Person, die eure SV-Arbeit unterstützt und bei den Treffen dabei ist. Manchmal ist es ein:e Lehrer:in, manchmal ein:e Schulsozialarbeiter:in. Die Bundesländer haben unterschiedliche Regelungen dafür:

NRW: Der Schülerrat wählt bis zu 3 Verbindungslehrer:innen / SV-Lehrer:innen. 

Thüringen: Die SV wählt 2 Vertrauenslehrer:innen, die die SV beraten sollen.

Berlin: Die Rolle wird entweder von Vertrauenslehrer:innen, der Schulsozialarbeit oder den gewählten Lehrkräften aus der Gesamtkonferenz übernommen.

Brandenburg: Die SV wählt bis zu 3 Vertrauenslehrkräften, die die SV beraten sollen.

Das SV-Café ist ein freiwilliges Treffen mit Klassen- und Schulsprecher:innen und SV-Begleiter:innen von mehreren Schulen in einer Stadt oder Bezirk. Die Teilnehmenden können sich in entspannter Atmosphäre über ihre SV-Arbeit austauschen. Das Ziel ist es, andere Schulen besser kennen zu lernen.

Eine selbstorganisierte Fahrt mit den Klassen- und Schülersprecher:innen und den SV-Begleiter:innen über mehrere Tage. Auf der Fahrt könnt ihr Spaß und Kennenlernen, Projekte planen und Arbeiten super miteinander verbinden.

Es gibt verschiedene Modelle für den Aufbau eurer SV (z.B. Mini-SV, offenes SV-Team). Über das SV-Modell sollten sich alle SV-Mitglieder einig sein. Durch ein passendes Modell können nicht gewählte Schüler:innen mitarbeiten.

Anderer Name für das gewählte Schülersprecherteam, bestehend aus ca. 4-6 Personen. Freiwillige können auch dabei sein.

Schülervollversammlung (siehe auch Vollversammlung)

Bei der Urwahl werden die Schülersprecher:innen von allen Schüler:innen der Schule direkt gewählt.

Verbindlichkeit bedeutet, dass man eine klare Verabredung trifft und diese einhält. Wenn man selbst verbindlich mit seinen Aufgaben umgeht, heißt das, dass man sie wirklich umsetzt oder Bescheid gibt, falls es nicht klappt. Dann können sich die anderen auf einen verlassen. Verbindlichkeit stärkt die Teamarbeit.

Regelmäßige Treffen bei denen alle gewählten Klassensprecher:innen, die Schulsprecher:innen und SV-Begleiter:innen über Themen und Projekte sprechen.

Brandenburg: KdS (Konferenz der Schüler:innen)

Berlin: GSV (Gesamtschülervertretung)

NRW, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt: Schülerrat

Thüringen: Klassensprecherversammlung

Die Vollversammlung ist ein Treffen aller Schüler:innen der Schule. In der Vollversammlung werden Themen besprochen, die alle betreffen oder die Meinungen und Ideen aller Schüler:innen gesammelt. Manchmal wird sie auch für eine Urwahl, also die direkte Wahl der Schülersprecher:innen genutzt.